Aktuelles

Anstieg der Grippeinfektionen

Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,

die Grippewelle rollt, momentan haben wir es mit einem starken Anstieg der Grippeinfektionen zu tun.
Wir haben den aktuellen Grippeimpfstoff weiter für Sie vorrätig!

Wir kommen der Grippe zuvor

Die echte Grippe (Influenza) ist keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Weltweit sterben jedes Jahr zwischen 290.000 bis 650.000 Menschen an durch Influenzaviren hervorgerufenen Atemwegserkrankungen.
Nach Ansteckung erkrankt ungefähr ein Drittel der Betroffenen mit schweren Krankheitszeichen wie beispielsweise plötzlichem hohem Fieber über 38,5 °C, trockenem Reizhusten sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Bei etwa einem weiteren Drittel verläuft die Grippe milder. Selbst in unkomplizierten Fällen dauert die Erkrankung fünf bis sieben Tage.
Ein Drittel erkrankt zwar nicht, kann aber andere mit Grippe anstecken.

Die Grippeimpfung bietet die beste Möglichkeit, sich und andere gegen Grippe zu schützen. Daher empfiehlt die Ständige
Impfkommission (STIKO) besonders denjenigen Personengruppen eine Grippeimpfung, die im Erkrankungsfall ein hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben:
• ältere Menschen über 60 Jahren
• Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie z.B. Diabetes oder Herz-, Lungen- und Nierenschäden
• Personen, die beruflich häufigen Kontakt mit anderen Menschen haben (Lehrer, Busfahrer, Ärzte, Medizinische Fachangestellte, Krankenschwestern usw.)
• Schwangeren und stillenden Müttern

Da sich Grippeviren leicht verändern können, werden die Impfstoffe jedes Jahr entsprechend angepasst. Geimpft wird am besten rechtzeitig vor Beginn der Grippesaison – im Oktober oder November. Denn das Abwehrsystem benötigt etwa zwei Wochen, um nach der Impfung einen Immunschutz aufzubauen. Aber auch eine spätere Grippeimpfung kann noch sinnvoll sein.
Gleichzeitig mit der Impfung gegen Grippe sollte bei ab 60-jährigen auch der Impfschutz gegen Pneumokokken überprüft werden: Pneumokokken sind häufig Erreger von bakteriell verursachten Lungenentzündungen.

Die Grippeimpfung ist gut verträglich.
Gelegentlich kann es zu einer Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle kommen, die auch ein wenig schmerzen kann. Mögliche Nebenwirkungen der Grippeimpfung sind zudem eine Erhöhung der Körpertemperatur und leichte Allgemeinbeschwerden oder Unwohlsein. Solche Beschwerden klingen aber nach ein bis zwei Tagen ab.
Keine Impfung sollte erfolgen bei Patienten mit Allergie gegen Hühnereiweiß, bekannter Unverträglichkeit gegen Impfstoffe sowie bestimmten Grunderkrankungen.

Beide Impfungen werden von den Krankenkassen bezahlt!
Die Impfungen können bei uns weiterhin durchgeführt werden.

Bitte wenden Sie sich an unser Praxisteam und bringen den Impfausweis mit. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt.
Ihr Praxisteam

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