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Vorsicht Zecken !

Eigentlich ist ein Zeckenstich nicht weiter tragisch, bestünde da nicht das Risiko für
Borreliose und Frühsommermeningoenzephalitis (FSME).
Laut dem Robert Koch-Institut tragen zehn bis 35 Prozent der Zecken Borrelien in sich. Die Erreger befinden sich im Darm des gemeinen Holzbocks. Saugt der an seinem Wirt, regt das die Borrelien an. Sie gelangen in den Speichel und können
darüber auf den Wirt übertragen werden. In Deutschland infizieren sich etwa zwei bis sechs Prozent der Menschen, die von einer Zecke gestochen wurden, mit Borrelien.
Seltener sind Zecken mit FSME-Viren befallen.

Bayern ist allerdings ein FSME Risikogebiet.
Wir empfehlen Ihnen daher die FSME Impfung.

Hat Sie eine Zecke erwischt, sollten Sie das Tierchen schleunigst entfernen.
Langsam und kontinuierlich den Holzbock mit einer feinen Pinzette, einer Zeckenzange oder -karte aus
der Haut ziehen. Dabei die Zecke möglichst nicht quetschen und dicht über der Haut packen.
Anschließend die Einstichstelle desinfizieren. Erwischen Sie die Zecke nicht vollständig, brauchen Sie
nicht in Panik zu geraten. Beobachten Sie die Stelle einige Tage. Entzündet sich die Hautregion – wird
also rot, schmerzt oder juckt – gehen Sie am besten zum Arzt.

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