Praxis Dr. Grassl | Boschetsrieder Str. 72 | 81379 München-Sendling 089 748 894 0 info@praxis-grassl.de

21. November 2025 Comments Off

Infusions- und Injektionsbehandlungen zur Immunstärkung

Unsere Praxis bietet Ihnen verschiedene Infusions- und Injektionsbehandlungen an als Aufbaukuren zur Stärkung des Immunsystems, bei Arthrose und zur psychischen Stabilisierung:

  • Eigenblutbehandlung
  • Grippecocktail
  • Grippeinfusion
  • Vitaminkomplex
  • Vitalitäts-Cocktail
  • Psychische Stabilisierung
  • Arthrose-Therapie

 

Bitte sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt/Ärztin oder unser Praxis-Team an, falls Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten.

Häufige Indikationen sind:

  • Infektanfälligkeit
  • Chronische Entzündungen wie Sinusitis
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Vitalitätsverlust
  • Starke berufliche Belastung
  • Nachlassen der Lebenskräfte und Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Allergien, Hauterkrankungen
  • Zustand nach Operationen und akuten Erkrankungen

5. November 2025 Comments Off

Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen

Bitte bei Erkältungssymptomen Maske tragen!

Liebe Patientinnen,
liebe Patienten,

sämtliche Praxisabläufe sind auf Ihren Schutz ausgerichtet, wir haben eine Infekt-Sprechstunde für alle Patienten mit Erkältungssymptomen, akuten Infekten im Hals Nasen Rachenbereich, sowie Magen- Darmbereich  eingerichtet!

Bitte bei den ersten Anzeichen nur mit Maske in die Praxis kommen!

Infekt- und Akut-Sprechzeiten

Montag – Freitag
von 8:00 – 12:00 Uhr

Sie können zu diesen Zeiten ohne Termin in unsere Sprechstunde kommen!

 

Sollten Sie nicht in die Praxis kommen können, besteht für unsere Bestandspatienten die Möglichkeit einen Termin für die Videosprechstunde zu vereinbaren.

Ihr Praxisteam

21. Oktober 2025 Comments Off

Bluthochdruck, arterielle Hypertonie

Beim Bluthochdruck, der arteriellen Hypertonie, ist der Druck in den Gefäßen, die das Blut vom Herzen zu den Organen leiten, chronisch erhöht. In Deutschland leidet mehr als jeder Vierte an arterieller Hypertonie, hat also dauerhaft einen Blutdruck von 140/90 mmHg oder höher. Zwanzig Prozent der Betroffenen wissen nichts von ihrer Erkrankung. Dabei kann man selbst sehr viel tun, um den Druck zu senken.

Die Wahrscheinlichkeit, an arterieller Hypertonie zu erkranken, steigt mit dem Alter: bei über 60-Jährigen beträgt die Häufigkeit 60 Prozent. Neben dem Alter tragen auch Faktoren wie der Lebensstil (z.B. Bewegungsmangel oder kalorienhaltige, stark gesalzene Nahrung) und die Adipositas dazu bei, dass die Häufigkeit der arteriellen Hypertonie weiter zunimmt.

Symptome:

morgendlicher Kopfschmerz, der bei Höherlagerung des Kopfes abnimmt
innere Unruhe, aufbrausendes Verhalten
Schwindel, Übelkeit, Ohrensausen
Nasenbluten
Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit
Schlaflosigkeit

Bei stark erhöhtem Blutdruck können Brustengegefühl (Angina pectoris), Luftnot und Sehstörungen auftreten.

Diagnose:

Bluthochdruck bleibt oft über längere Zeit unentdeckt. Deshalb sollte der Blutdruck prinzipiell bei jedem „Arztkontakt“ gemessen werden – mit tragbaren Messgeräten können Patient*innen die Messung auch selbst zu Hause vornehmen.

Um aussagekräftige Werte zu erhalten, sollte der Blutdruck daher mehrfach gemessen werden – zum Beispiel zu drei verschiedenen Zeitpunkten am Tag. Auch Langzeitmessungen über 24 Stunden sind zur Diagnose sinnvoll. Durch sie können die behandelnden Ärzt:innen tageszeitliche Schwanken genau beobachten.

Ist die Diagnose arterielle Hypertonie gestellt und wird die Patientin bzw. der Patient behandelt, lautet der Zielwert für die Therapie:

  • in der Altersgruppe der 18- bis 65-Jährigen: 120–130/70–79 mmHg
  • und bei den über 65-Jährigen: 130–139/70–79 mmHg

Ursachen und Risikofaktoren

Bei über 95 Prozent der Bluthochdruck-Betroffenen ist keine Ursache erkennbar (Mediziner:innen sprechen dann von „primärer Hypertonie“). Die folgenden Risikofaktoren begünstigen jedoch die Entstehung des Bluthochdrucks:

 

  • familiäre Neigung zu erhöhtem Blutdruck (erbliche Veranlagung)
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • hoher Alkoholkonsum, hoher Salzkonsum
  • eine ungesunde Ernährung mit wenig Obst und Gemüse
  • Rauchen
  • Stress
  • höheres Alter
  • bestimmte Medikamente (darunter vor allem Schmerz- und Rheumamittel)

Bei der sekundären Hypertonie sind die Ursachen in einer anderen Erkrankung zu finden. Meist handelt es sich dabei um Nierenerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Gefäßkrankheiten.

Therapie

Die Therapie der arteriellen Hypertonie besteht aus mehreren Säulen:

  • Die Basis jeder Bluthochdruck-Therapie ist zunächst eine Lebensstiländerung:
    Zigaretten- und Alkoholverzicht, eine gesunde ausgewogene, salzarme Ernährung, viel Bewegung und Gewichtsreduktion.
  • Wenn dies nicht ausreicht, verordnet die Ärztin bzw. der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente. Welche Medikamente gewählt werden, hängt dabei von Alter und von möglichen Begleiterkrankungen wie Herzinsuffizienz oder einer Nierenerkrankung ab.
  • Wichtig ist die Blutdruckmessung zur Therapiekontrolle: entweder als Selbstmessung mit Dokumentation oder als 24-Stunden- Langzeitmessung. Bis man den Effekt der Medikamente beurteilt, sollte man diese 4 bis 6 Wochen einnehmen.

Die sekundäre Hypertonie kann oftmals durch eine Therapie der Grunderkrankung behandelt werden – Patient*innen müssen somit nicht lebenslang Medikamente einnehmen.

11. April 2025 Comments Off

Magen Darm Infektionen

Mit Übelkeit, Durchfall und Erbrechen kündigen sich Magen-Darm-Infektionen an. Meist kommen die Beschwerden genauso schnell wie sie wieder gehen.

Magen-Darm-Infektionen – auch Gastroenteritis genannt – gehören weltweit mit Abstand zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Fast jeder Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens zumindest einmal an einem Brechdurchfall. Oft sogar mehrmals. Entsprechend sind Magen-Darm-Infektionen zusammen mit bakteriellen Lebensmittelvergiftungen auch Spitzenreiter bei den Beweggründen, eine Arztpraxis aufzusuchen.

Ursache:

Ein Magen-Darm-Infekt wird durch Viren oder Bakterien oder auch durch deren Gifte hervorgerufen, seltener durch Parasiten. Bei den Viren sind Rota- oder Noroviren die häufigsten Auslöser für einen Magen-Darm-Infekt. Zu den bekanntesten bakteriellen Ursachen gehören Salmonellen, Escherichia coli und Campylobacter. Einige Bakterien produzieren zudem Giftstoffe, sogenannte Toxine, welche die Darmschleimhaut angreifen und so Durchfälle auslösen.

Die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten von Symptomen ist abhängig vom Erreger. Sie kann wenige Stunden bis hin zu mehreren Tagen betragen. Während dieser sogenannten Inkubationszeit sind die betroffenen Personen hochansteckend, obwohl sie noch keine Symptome zeigen.

Symptome:

Übelkeit oder Erbrechen
Wässriger oder schleimiger Durchfall, sehr selten auch blutig
Bauchkrämpfe, Blähungen
Völlegefühl
Leichtes Fieber
Schwindel
Starkes Krankheits- und Schwächegefühl

Die Beschwerden dauern selten länger als 14 Tage an, meistens bestehen sie nur wenige Tage.

Übertragungswege:

Magen-Darm-Infektionen sind meist sehr ansteckend. Je nach Erreger gibt es unterschiedliche Übertragungswege. Die Verbreitung erfolgt bei Brechdurchfällen sehr häufig durch die sogenannte fäkal-orale Infektion bei Noroviren über Tröpfcheninfektion.

Wann sollten Sie zur Ärztin oder zum Arzt gehen?

Bei Senioren oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr können Brechdurchfälle schwer verlaufen. Das gilt auch für Säuglinge und Kleinkinder. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeitsmangel, der durch häufiges Erbrechen und anhaltendem Durchfall verursacht wird. Deshalb sollten diese Risikopatienten eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Auch für ansonsten gesunde Erwachsene gilt: Wenn starke Kreislaufprobleme auftreten oder Muskelkrämpfe, Schläfrigkeit oder Verwirrtheit sowie hohes Fieber, sollte in jedem Fall eine Ärztin oder ein Arzt zu Rate gezogen werden. Das Gleiche gilt für den Fall, dass Blut im Stuhl auftritt oder dass der Brechdurchfall länger als drei Tage anhält.

Was sollten Sie beachten?

Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffe zu sich. Das bedeutet: Trinken Sie viel! Vor allem gesalzene Brühe und Tee in kleinen Schlucken, um ein erneutes Erbrechen zu vermeiden. Feste Nahrung sollte erst nach dem Ende des Erbrechens dazu kommen. Gut geeignet sind Salzstangen, Zwieback, gekochte Haferflocken und andere gut verträgliche Lebensmittel wie zerdrückte Banane oder Möhrenbrei.

Mit dem Durchfall scheidet der Patient Erreger und Gifte aus, deshalb sind stopfende Lebensmittel oder Medikamente nicht sinnvoll, sie können unter Umständen den Krankheitsverlauf sogar verlängern. Hausmittel wie ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche helfen meist gut gegen Bauchschmerzen.

Ansteckung vermeiden: Um andere nicht anzustecken, sollten Erkrankte oft und gründlich die Hände waschen und den Kontakt zu anderen Menschen einschränken. Wichtig ist, die Räume häufig zu lüften. Erbrochenes oder Stuhlreste müssen schnell beseitigt werden, am besten Handschuhe bei der Reinigung tragen. Erkrankte sollten keine Speisen für andere zubereiten. Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen des Patienten sollten bei mindestens 60° Celsius gewaschen werden. Auch für das Geschirr ist die höchste Waschtemperatur im Geschirrspüler angeraten.