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21. November 2025 Comments Off

Kenia-Reise 2025
Erste-Hilfe-Kurs, Wissen, das Leben rettet!

Vom 19. bis 26. Oktober 2025 reiste das Team der WeCare-Association erneut nach Kenia, um die laufenden Projekte in den Maasai-Gemeinden zu besuchen, bestehende Programme zu evaluieren und neue Initiativen zu starten.

Die Woche war geprägt von intensiven Begegnungen, beeindruckendem Engagement vor Ort und sichtbaren Fortschritten – vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wasser.

Begleitet wurde das Team von Dr. Bobby Janson-Müller und seiner Frau Simone Hüther, die sich ehrenamtlich bereit erklärten, einen umfassenden Erste-Hilfe-Kurs für Lehrerinnen, Lehrer und Frauen in den Projektgemeinden durchzuführen.

Die praktische Ausbildung war ein großer Erfolg und stieß auf außerordentliches Interesse – viele Teilnehmende erlernten zum ersten Mal grundlegende Kenntnisse in Wundversorgung, Verbandswechsel und der Behandlung kleinerer Verletzungen.

Gemeinsam mit unserem engagierten kenianischen Team wurde deutlich, wie viel erreicht werden kann, wenn Wissen, Motivation und Mitgefühl ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Dr. Janson Müller und Fr. Hüther

Der Erste-Hilfe-Kurs wurde geleitet von Dr. Bobby Janson-Müller und Simone Hüther.
Über 40 Lehrerinnen, Lehrer und Maasai-Frauen nahmen teil – für viele war es die erste Gelegenheit, grundlegende medizinische Kenntnisse praktisch zu erlernen.

Gemeinsam übten die Teilnehmenden, wie man Verletzungen behandelt, Blutungen stillt, Verbände anlegt und Infektionen vorbeugt. Dr. Bobby hatte jede Menge Verbandsmaterial zum Üben mitgebracht und legte großen Wert auf einfache, im Alltag anwendbare Methoden.

Die Begeisterung war spürbar: Lehrer und Frauen übten mit großem Eifer und stellten viele Fragen.

Am Ende übergaben Dr. Bobby und Simone Erste-Hilfe-Kästen und zusätzliches Verbrauchsmaterial an jede der neun Schulen.
Ein Beitrag, der weit über das Seminar hinaus wirkt und künftig vielen Kindern zugutekommen wird.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, hier der vollständige Erfahrungsbericht der Reise 2025.
Hier geht es zu We Care: https://www.wecare-association.com/

Spendenkonto:
UBS Switzerland AG, Bahnhofstrasse 45, 8001 Zürich, Schweiz
IBAN: CH80 0027 5275 1427 1260 L
SWIFT/BIC: UBSWCHZH80A

24. Oktober 2025 Comments Off

Herbstzeit ist Impfzeit,
kommen Sie der Grippe zuvor!

Ab sofort steht Ihnen bei uns der angepasste Impfstoff für die Herbst-Winter-Saison 2025 / 2026 zur Verfügung.

Die echte Grippe (Influenza) ist keine banale Erkältung, sondern eine schwere Erkrankung mit leider auch tödlichen Verläufen, besonders alter Patienten oder derjenigen mit Vorerkrankungen. Die Grippeimpfung schützt auch vor Übertragung des Grippevirus, d.h. bei einer Impfung werden so auch Familienangehörige mit geschützt.

Wichtig ist zur Kenntnis zu nehmen, dass die Grippeimpfung ausschließlich vor Influenza, nicht aber vor anderen Erkrankungen mit Erkältungsviren schützt.

Winter

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt oder an das Praxisteam.

27. Dezember 2024 Comments Off

Sinusitis

Akute Nasennebenhöhlenentzündungen sind fast schon eine Volkskrankheit. Viele Erwachsene erleiden mindestens einmal im Jahr eine Sinusitis. Typischerweise halten die Beschwerden bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung 8-14 Tage an. Nicht ausgeheilte Nebenhöhlenentzündungen können oft zu wiederkehrenden (rezidivierenden) Infektionen führen. Dauern die Schmerzen länger als 12 Wochen an, spricht man von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung.

Als Sinusitis bezeichnet man eine Entzündung der Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen.

Sind die Schleimhäute, etwa aufgrund eines Schnupfens (Rhinitis), angeschwollen beziehungsweise geschädigt, kann das schleimige Sekret, das die Nase normalerweise zur Selbstreinigung produziert, nicht mehr abfließen.

Dies verschließt die Übergänge zwischen Naseninnerem und Nebenhöhlen, der Belüftungsmechanismus der Nebenhöhlen ist gestört. So sammelt sich der Schleim in den schlecht durchlüfteten Nebenhöhlen (Sinus) an, die Erreger breiten sich in dem feucht-warmen Klima rasch aus und führen dort zu einer Entzündung (Sinusitis).

Am häufigsten sind die Kieferhöhlen und die Siebbeinzellen betroffen, weniger die Stirnhöhlen und noch seltener die Keilbeinhöhlen.

Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung macht sich meist durch eine verstopfte Nase sowie ein Druckgefühl im Kopf und Berührungsempfindlichkeit des Gesichts im Bereich der betroffenen Nebenhöhle(n) bemerkbar. Die Beschwerden verstärken sich meist beim Bücken.

Wenn die Beschwerden länger als drei Tage andauern, immer wiederkehren oder das Fieber über 39°C ansteigt, sollten Sie den Arzt aufsuchen.

Behandlung

  • abschwellende Nasentropfen bzw. -sprays
  • schleimlösende, sekretfördernde Präparate etwa mit Myrtol
  • viel trinken, Dampfinhalation, Rotlicht

Vorbeugende Tipps

Alle Maßnahmen, die die Abwehrkräfte des Körpers stärken, wie vitaminreiche
Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen, Saunabesuche etc. schützen auch langfristig vor einer Nasennebenhöhlenentzündung. Halten Sie bei kaltem Wetter auch den Kopf warm!

Bei Schnupfen sollten Sie die Nase nur vorsichtig putzen, da sonst der Schleim in die Nebenhöhlen oder auch in das Mittelohr katapultiert wird. Ein Nasenloch sollte dabei zugehalten werden. Den Nasenschleim „hochzuziehen“, ist zwar nicht vornehm, schont aber entgegen landläufiger Meinung die Nebenhöhlen! Es ist besser, als die Nase zu schnäuzen.

Viel trinken hält die Schleimhäute feucht und den Schleimfluss dünnflüssig.

Mit einer Nasendusche und Meersalzlösung oder meersalzhaltigen Nasensprays können Sie die Nasenschleimhaut zusätzlich feucht halten und vom Schleim befreien.