Psychotherapie / Psychosomatik

Psychotherapie

Ebenso wie an Krankheiten mit körperlichen Ursachen und Wirkungen, kann der Mensch an seelischen Störungen leiden. Die Diagnose und Therapie von seelischen Problemen mit Krankheitswert ist Aufgabe der Psychotherapie (übersetzt aus dem Altgriechischen: Behandlung der Seele). Sie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns.

Darüber hinaus kann Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen helfen. Das sind Leiden bei welchen seelische Vorgänge einen schädigenden, krankmachenden Einfluss auf den Körper (altgriechisch: soma) ausüben (siehe unten)

Praxis Dr. Grassl

Boschetsrieder Str. 72

81379 München-Sendling

Telefon: 089 / 7488940

E-Mail: info@praxis-grassl.de

Die Psychotherapie kann psychoanalytisch, verhaltenstherapeutisch, übend und stützend eingesetzt werden bei Beschwerden wie:

  • Depressiven Gesundheitsstörungen
  • psychosomatischen und stressbedingten Erkrankungen (Burn-out)
  • Ängsten (z. B. generalisierte Angst, Phobien, Prüfungsangst, Panikattacken)
  • Zwangsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Partnerschaftskonflikten
  • Körperlichen Beschwerden mit seelischen Ursachen
  • Lern-, Leistungs- und Arbeitsstörungen
  • Alkoholabhängigkeit und anderen Suchterkrankungen
  • Gesundheitsstörungen aufgrund traumatischer Lebenserfahrungen
  • Lebenskrisen
  • Essstörungen

Fragen Sie Ihren Hausarzt oder machen Sie einen Termin bei einem der Spezialistinnen / Spezialisten für Psychotherapie und Psychosomatik in der Praxis Dr. Grassl. Gerne helfen diese Ihnen zu klären, ob die Indikation zu einer psychotherapeutischen Behandlung vorliegt und klären Sie über das Angebot psychotherapeutischer Behandlungen im Allgemeinen wie speziell an unserer Praxis auf.

Abgestimmt auf den individuellen Fall können tiefenpsychologisch fundierte Einzelgesprächstherapie als Kurz- oder Langzeittherapie, verhaltenstherapeutische Elemente oder Entspannungsverfahren angeraten sein.

Psychotherapeutische Ambulanzen:

Beratungsstelle Erwachsene:
Tel. 089 / 50 60 00

Beratungsstelle Kinder Jugendliche
Tel. 089 / 502 42 76

Bei akuten Krisen wenden Sie sich bitte an den psychiatrischen Krisendienst München:
Tel. 089 / 72 95 960

Psychosomatik

Abgeleitet von Psyche (gr.) = Seele, Atem und Soma (gr.) =  Leib

Die psychosomatische Medizin ist der ganzheitliche Ansatz, seelische, psychosoziale und körperliche Prozesse und Wechselwirkungen zu erkennen und aus dieser Erkenntnis heraus zu behandeln.

Die Psychosomatische Medizin beschreibt die Lehre von den Zusammenhängen und der gegenseitigen Beeinflussung von Seele und Körper des Menschen. Sie befasst sich mit Störungen, die durch das Zusammenwirken von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren entstehen. Hormonelle und neuronale Vorgänge spielen eine wichtige Rolle für die affektiven Zustände eines Menschen und umgekehrt. Diese Wechselwirkung stellt daher einen Brennpunkt der Psychosomatischen Medizin dar.

Psychische Probleme können sich in körperlichen Beschwerden ausdrücken, ohne, dass für den Patienten die Verbindung einer psychischen Erkrankung oder Belastung zu den betreffenden körperlichen Beschwerden sofort ins Auge springt.

Psyche und Körper beeinflussen sich gegenseitig. Dem Volksmund ist dies schon lange bekannt. Davon zeugen Ausdrücke wie: „Das geht mir auf die Nerven!“, „Dem ist eine Laus über die Leber gelaufen.“, „Da wurden mir die Knie weich.“, „Ich dachte das Herz bleibt mir stehen.“ oder „Da hat es mir die Sprache verschlagen.“

Jedes Mal wird hier ein Gefühl mit Hilfe eines körperlichen Empfindens ausgedrückt, das oft auch erst die Wahrnehmung des Gefühls möglich macht. Das macht die enge Verknüpfung von seelischen und körperlichen Zuständen deutlich. Positiv zeigt sich diese zum Beispiel auch im Herzklopfen der Verliebtheit. Bei der Entstehung einer Krankheit können schmerzhafte Gefühle in Form emotionalen Stresses eine bedeutende Rolle spielen. Stress begleitet alle Organe unwillkürlich und steuert deren Funktion. Dabei kann es zu Beschwerden ohne organisch fassbaren Befund kommen. Psychisch belastende Zustände können zudem eine Veränderung der Immunlage bewirken und den Betroffenen anfälliger für Krankheiten machen.

Erste Anzeichen einer zu starken Belastung, einer persönlichen, einer beruflichen oder einer Krise in der Beziehung können sich auf vielfältige Weise äußern: in Konflikten, Schmerzen, Schlafstörungen, Ängsten, Aggressionen, Essstörungen, gehäuften körperlichen Erkrankungen, in Unzufriedenheit, Verzweiflung, Depression oder einer Verschlechterung der Leistung.

In der Regel stellt der Hausarzt für den Patienten mit körperlichen Problemen die erste Anlaufstelle dar. Wenn sich für diesen der Hinweis ergibt, dass es sich bei den Beschwerden um eine psychosomatische Störung handelt, kann er den Patienten zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie überweisen.

Für weitere Fragen sowie zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an das Praxisteam.

Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in der Hausarztpraxis Dr. Grassl